[Blogtour] Interview mit Autorin Virginia Fox

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Hallo ihr Lieben,

heute macht die Blogtour rund um „Rocky Mountain Star“ bei mir Halt und wir schauen hinter den Kulissen der Rocky Mountain Serie: Über die Entstehung der Serie und des Romans Rocky Mountain Star!


Virginia Fox wurde 1978 in Zürich geboren und ist bereits seit jüngster Kindheit mit dem Büchervirus und der Leidenschaft zu Tieren, ganz besonders Pferden, infiziert. Sie lebt gemeinsam mit ihrer Tochter, ihrem Australian Cattle Dog und ihrem launischen Kater in Zürich, wenn sie nicht gerade schreibt, dann gibt sie vermutlich gerade Reitunterricht und ist bei den Pferden 🙂 

Ich bin durch ein Gewinnspiel bei Lovelybooks auf Virginia aufmerksam geworden und haben ihren ersten Band „Rocky Mountain Yoga“ richtig verschlungen, die Rezi dazu folgt demnächst hier.

Jetzt habe ich aber erstmal die Ehre sie zu interviewen.

 

Wann kam erstmals der Wunsch auf, ein Buch schreiben zu wollen?

Mit zehn Jahren habe ich angefangen mein erstes Buch zu schreiben. Es handelte von Mädchen und Pferden und anderen Tieren (viel hat sich offensichtlich nicht verändert in den letzten 28 Jahren ;-))
Allerdings habe ich sie nie fertig geschrieben. Die Geschichte ist leider irgendwo auf einer Floppy-Disk verschollen.

Wie lange dauerte der Prozess von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung?  

Für mein erstes Buch „Die Drachenschwestern“ dauerte der Prozess relativ lange. Zwischen Idee und anfangen zu Schreiben vergingen erst einmal zwei Jahre. Dann habe ich 3/4 geschrieben während meine Tochter klein war und siebenschläfermäßig ständig geschlafen hatte. Als sie mobiler wurde und mich mehr auf Trab hielt, machte ich eine Schreibpause. Etwa ein Jahr später habe ich mich hingesetzt und weiter geschrieben, bis es fertig war. Dann habe ich es an einige Verlage geschickt und nur Absagen bekommen. Also wanderte es erst einmal in die Schublade.

Im Jahr 2012 stieß ich dann auf die Möglichkeit des Selfpublishing via Amazon Kindle Direct Publishing (kurz KDP) genannt.
Inzwischen dauert der Schreibprozess je nach Buch zwei bis sechs Monate. Anschließend brauchen die Lektorin und Korrektorin noch sechs bis acht Wochen Zeit, um mit mir den Text zu überarbeiten.
Die Ideen überschlagen sich im meinem Kopf. Dort befinden sich Ideen für mehr als zwanzig Bücher und es kommen immer neue hinzu. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Schreiben mir hilft, geistig gesund zu bleiben. Sonst hätte ich bestimmt schon lange einen Kurzschluss im Hirn erlitten.

Wo und wie schreibst du am Liebsten?

Ich schreibe am liebsten zu Hause entweder auf dem Sofa, den Laptop auf den Knien oder auf meinem Laufband-Desk, ein Versuch, um meinem Bewegungsdrang gerecht zu werden.

Wie gehst du mit einer Schreibblockade um? Gibt es diese wirklich? 

Schreibblockaden gibt es natürlich auch. Allerdings habe ich für mich herausgefunden, dass es das beste ist, wenn ich mich einfach hinsetze und mich „zwinge“, etwas zu schreiben. Auch wenn ich keine brillante Idee habe.

Du hast deine Jugend in den Rocky Mountains verbracht, hast du da schon die ersten Ideen für deine Rocky Mountain Reihe gehabt? Gibt es vielleicht beschriebene Personen und Orte wirklich zu entdecken? Gibt es reale Personen, die deine Protagonisten beeinflusst haben?

Die Rocky Moutain Serie spielt an Orten, an denen ich in meiner Jugend gelebt habe. Die Leute sind allerdings frei erfunden. Auf der anderen Seite beeinflusst natürlich jede Begegnung in meinem Leben mein Schreiben.

Hast du einen Lieblingsprotagonisten in dieser Reihe?  

Meine Lieblingsprotagonistin ist immer die jeweilige Protagonistin, da ich völlig in ihr Leben eintauche. Wenn ich eine aussuchen muss, fühle ich mich am ehesten Paula am nächsten, mit ihren Pferden und den zwei Cattle Dogs und Leslie.

Ist der letzte Band schon fertig? Was dürfen wir erwarten?

Band 3, Rocky Mountain Dogs, ist beinahe fertig und bereits vorbestellbar auf Amazon. Die Veröffentlichung ist am 16. Juni. Dieses Jahr sind noch die Bände 4 und 5 geplant: Rocky Mountain Kid und Rocky Mountain Secrets. Ob die Serie dann weitergeht, entscheide ich Ende Jahr. In meinem Kopf existieren bereits zehn Bände.
Vielen Dank an meine Leser 🙂
Lg Virginia
Morgen geht es dann weiter bei Corinna von www.lemonbits.de mit einem Comic zu ihrer Lieblingsszene aus „Rocky Mountain Star“.

[Blogtour] Interview mit den Protagonisten Jace & Mia aus Seelenblau

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Huhu,
Halbzeit bei unserer gemeinsamen Blogtour „Seelenblau“.

Heute hat Laura ein ganz tolles Interview mit Jace & Mia für euch.

Morgen geht es dann bei Mona mit einem Blick hinter die Kulissen – die Entstehung von „Seelenblau“ weiter.

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Autoreninterview mit Manuela Brandt & Gewinnspiel

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interview

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich mal etwas ganz neues für euch: mein allererstes Autoreninterview!

Die liebe Manuela Brandt war sofort bereit mitzumachen und nun legen wir mal los 😉

 

Name: Manuela Brandt manuela brandt

Geburtstag/Ort: 31.05.1983, Goslar
Wohnort: Goslar
Homepage: www.manuelabrandt.de

Familienstand: ledig
Kinder: –
Genre: Jugendbücher, Fantasy, Liebesromane
Bisherige Veröffentlichungen: Seelenblau (2014)

Ich mag: Kino, Fotografie, Bücher lesen und schreiben, Tiere – besonders meine Frettchen und Tattoos
Ich mag nicht: unehrliche und egoistische Menschen, Engstirnigkeit, Vorurteile

 

Stelle Dich doch bitte einmal kurz für meine Leser vor.

Mein Name ist Manuela Brandt, oder einfach nur: Manu. Wirklich viel gibt es über mich nicht zu erzählen. Ich lebe allein mit meinen Frettchen in einer kleinen Stadt am Harzrand, wo der berühmte Hund begraben liegt. Aus meiner Wohnung heraus habe ich einen fantastischen Blick auf die Berge und den Brocken. Ich glaube, ich habe ein großes Herz, zumindest sagen das viele. Ich soll auch hilfsbereit und zuverlässig sein. Ansonsten erfahrt ihr noch ein wenig über mich im Laufe dieses Interviews 😉

Wie bist Du zum Schreiben gekommen und machst Du das beruflich?

Das Schreiben hat eher mich gefunden. In meiner Schulzeit war ich kein Freund des Lesens, geschweige denn des Schreibens. Ich habe Bücher regelrecht gehasst – dafür wuchs die Liebe zum Film. Da ich jedoch ein sehr in mich gekehrter Mensch bin und ca. 85% des Tages in meinem Kopf beim Tagträumen verbringe, blieb es nicht aus, dass dieser sich mit Fantasien und Geschichten füllte. Hätte ich einen Projektor an meinen Kopf anschließen können, hätte ich unzählige Filme zeigen können. Mit der Zeit musste ich immer wieder an denselben Tagtraum denken und eines Tages beschloss ich, ihn trotz meiner Abneigung gegenüber Büchern auf Papier, bzw. den Computer zu bringen. Leider verließ mich schnell die Lust und die Geschichte verstaubte auf einer externen Festplatte. Als ich zwei Jahre später auf „Die Chroniken der Unterwelt“ von Cassandra Clare gestoßen war, und las, dass ihr Protagonist den gleichen Namen trug wie meiner, war ich unendlich wütend auf mich, dass ich das Buch nicht fertig geschrieben hatte. Ich hatte tagelang nach einem außergewöhnlichen und passenden Namen gesucht und es fühlte sich an, als wäre ich beraubt worden. Als dann noch die Festplatte zu Bruch ging, waren Jace und Mia für mich gestorben. Dennoch ließen sie mich nicht los. Die Geschichte entwickelte sich weiter und als ich wegen einer Operation krank geschrieben war, setzte ich mich erneut an den Computer und schrieb fast pausenlos – bis die Geschichte zu Ende erzählt war. Leider mache ich das nicht beruflich. Ich arbeite ganztags als Mediengestalterin für Digital- und Printmedien in der Druckvorstufe im Verpackungsdruck (*gähn*). Mir bleibt also nur das Wochenende und mein Urlaub, um zu Schreiben. Obwohl ich das Schreibhandwerk nicht gelernt habe, hoffe ich dennoch, dass den Lesern meine Geschichten gefallen, denn sie sind ein Teil von mir, in denen sehr viel Herzblut steckt.

Wielange sammelst du Ideen bevor Du Dich ans Schreiben setzt?

Das ist unterschiedlich. Bei „Seelenblau“ brauchte ich eigentlich nichts sammeln. Ich musste mich nur etwas über Kanada schlau lesen, die indianischen Weisheiten zusammen sammeln und mit Google StreetView durch die Straßen von Clearwater fahren. Für mein zweites Buch, das hoffentlich irgendwann erscheinen wird, habe ich bereits mehr recherchiert. Ich sammele eigentlich immer und überall Informationen, die ich eventuell für meine Buchideen verwenden kann.

Wo schreibst du am Liebsten? Und wie sieht Dein Arbeitsplatz aus?

Am liebsten schreibe ich zu Hause an meinem Esszimmertisch. ArbeitsplatzWahrscheinlich, weil dies der einzige Tisch ist, den ich besitze. Wenn ich eine Pause mache, oder nachdenke, kann ich von dort aus dem Fenster schauen und mich ein wenig entspannen. Mein Arbeitsplatz sieht selten aufgeräumt aus, wenn ich schreibe. Im Laufe des Tages stapeln sich Geschirr und leere Tassen auf dem Tisch, weil ich erst Abends, nach „Schreibfeierabend“ dazu komme, alles weg zu räumen. Ebenso leidet meine Wohnung, wenn ich in meinem Urlaub schreibe, weil ich dann am liebsten nicht mehr von meinem Computer weg möchte.

Wenn Du gerade nicht schreibst, womit verbringst Du gerne Deine Freizeit?

Wenn ich nicht schreibe, sitze ich im Kino.Kinokarten

Meine Liebe zu Filmen ist nach wie vor sehr groß und in meinem Kino bin ich mittlerweile Stammgast.

Früher habe ich auch viel fotografiert, was momentan leider etwas auf der Strecke bleibt.

Wenn Du Dich mit einem Autor Deiner Wahl treffen könntest, welcher würde das sein und warum?

Ich würde mich sehr gerne mit Bettina Belitz treffen. Ihre Splitterherztrilogie hat mich dazu gebracht, Bücher zu lesen. Für Splitterherz habe ich die Nacht durchgemacht, weil ich wissen musste, wie es weiter geht. Ich liebe ihren Schreibstil und wie sie es schafft, die Gefühle des Lesers in den Bann zu ziehen.

Welches Buch liest du zur Zeit?

Leider ist das einzige Buch, das ich zu Zeit aufschlage, der Duden. Ich habe mir vorgenommen, erst wieder ein Buch zu lesen, wenn mein zweites fertig geschrieben ist.

Wenn Du ein Tier sein könntest, welches wärst Du dann gerne?

Ich sage das jetzt nicht, weil ich selbst welche habe, aber ich wäre gerne ein Frettchen.

18-teddy20 Stunden am Tag in der Hängematte liegen und dösen. Und im Winter finden es alle total niedlich, wenn man Spreckrollen bekommt. Man hat den gesamten Tag über Futter vor der Nase stehen und muss sich keine Gedanken machen, was man kochen soll. Das muss ein entspanntes Leben sein…

Gibt es ein Sprichwort, dass Dir sehr wichtig ist? Wenn ja, warum?

Es gibt einen Satz, der mich sehr geprägt hat und der mir so wichtig ist, dass ich ihn auf meinem rechten Unterarm trage: „I see you“. Wer den Film „Avatar“ kennt, der kennt auch diesen Spruch. Für alle anderen: Dieser Satz wird als Begrüßung gesagt. Es bedeutet aber nicht nur stumpf: „Ich sehe dich“ (vor mir stehen), sondern: „Ich sehe dich – ich sehe in dich hinein. Ich sehe dich so, wie du wirklich bist.“ Ich finde, dass es in der heutigen Gesellschaft schwer geworden ist, wirklich „gesehen“ zu werden. Viel wichtiger sind äußere Erscheinungen geworden und es ist nicht leicht, akzeptiert zu werden, wenn der Gegenüber dich bereits vom Aussehen her verurteilt. Ich trage Tattoos und Piercings und passe nicht in Konfektionsgröße 38. Ich falle durch das „Norm-Schema“ durch und ernte des öfteren schiefe Blicke. Vielleicht macht mir deshalb das Schreiben mittlerweile so viel Spaß: Ich kann mich in jede beliebige Person, in jedes beliebige Wesen hineinversetzen.

Arbeitest du zur Zeit an einem neuen Projekt?

Ja. Ich arbeite an meinem zweiten Buch, das ich letztes Jahr bereits angefangen hatte. Ich weiß selbst noch nicht, wo die Reise mit den Protagonisten hingehen wird, aber ich verlasse mich auf mein Gefühl. Eine Idee für ein drittes Buch habe ich auch schon, allerdings habe ich noch nicht das passende Gefühl zu diesem Buch aufgebaut. Vielleicht finde ich es nach Fertigstellung des zweiten Buches.

Worauf dürfen sich meine Leser in Seelenblau besonders freuen?

Die Frage finde ich schwierig. Jeder hat seine eigenen Vorstellungen von einem Buch.seelenblau

Manch einer wird denken: „Was ist das für ein Müll?“, ein anderer wiederum: „Schöne Liebesgeschichte“. „Seelenblau“ ist zwar ein Fantasybuch, aber mir war es wichtig, die Fantasyanteile nicht zu abgehoben darzustellen. Es wird keinen Vampir und keinen Werwolf geben. Diese Geschichte soll zeigen, dass es sich lohnen kann, über den Tellerrand hinaus zu schauen und aus dem „Gefängnis Gesellschaft“ auszubrechen. Es gibt so viel Wunderbares in dieser Welt, tolle Menschen, für die es sich lohnt zu kämpfen. Man muss nur die Augen auf machen … oder sie sich öffnen lassen 😉

 

Zum Gewinnspiel:

  • Schreibt die Lösung der Gewinnspielfrage in das Kontaktformular mit eurem vollständigen Namen und eurer Emailadresse, damit ich diese nach der Auslosung an Manuela weiterleiten kann.
  • Liked meine Facebookseite und folgt dem Blog und hinterlasst mir hier einen Kommentar, warum ihr das Buch gerne gewinnen möchtet und unter welchem Namen ihr mir folgt.
  • Teilen auf Facebook, Twitter, etc. bringt ein Extralos. Schreibt einfach den Link mit dazu in den Kommentar.

 

Als Gewinn gibt es einen 5€-Amazongutschein, mit dem nicht nur das eBook gekauft werden kann, sondern noch ein weiteres eBook eurer Wahl
seelenblau

 

Gewinnspielfrage

Wie heißt der männliche Protagonist in Seelenblau?

Einsendeschluss ist der 08.01.2015 um 12:00 Uhr

Ich bedanke mich recht herzlich bei der Autorin Manuela Brandt für dieses Interview und das Verlosungsexemplar.

Vielen lieben Dank!

Teilnahmebedingungen:
1.) Es darf jeder teilnehmen der das 18. Lebensjahr vollendet hat, oder aber bei Minderjährigen die Einverständniserklärung der Eltern besitzt.
2.) Euer Wohnsitz sollte auf Grund der Versandkosten in Deutschland sein!
3.) Der Gewinn wird innerhalb einer Woche nach Auslosung von mir selbst versendet.
4.) Die Verlosung wird innerhalb von 1-3 Tagen nach Einsendeschluss ausgelost und die Gewinner werden hier bekanntgegeben. Mit der Auslosung werden alle eingesendete Daten kommentarlos gelöscht! Keine Weitergabe an Dritte.
5.) Für verloren gegangene Postsendungen kann ich leider keinen Ersatz leisten!
7.) Der Gewinn kann nicht ausbezahlt werden
8.) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen