[Rezension] Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele – Suzanne Collins

Infos zum Buch: 

Autor:  Suzanne Collins

Preis: 9,99€

Seitenanzahl: 416

Verlag: Oetinger Taschenbuch (01. Oktober 2012)

Reihe: Die Tribute von Panem

  1. Tödliche Spiele
  2. Gefährliche Liebe
  3. Flammender Zorn

 

 

Klappentext:

Als Katniss erfährt, dass das Los auf ihre kleine Schwester Prim gefallen ist, zögert sie keinen Moment. Um Prim zu schützen, meldet sie sich an ihrer Stelle für die alljährlich stattfindenden Spiele von Panem – in dem sicheren Wissen, damit ihr eigenes Todesurteil unterschrieben zu haben. Denn von den 24 Kandidaten darf nur ein Einziger überleben! Zusammen mit Peeta, einem Jungen aus ihrem Distrikt, wird Katniss in die Arena geschickt, um sich dem Kampf zu stellen. Sie beide wissen, dass es nur einen Sieger geben kann. Allerdings scheint das Peeta nicht zu kümmern, denn er rettet Katniss das Leben. Sind seine Gefühle ihr gegenüber vielleicht doch nicht nur gespielt, um das Publikum vor den Bildschirmen für sich einzunehmen? Katniss weiß nicht mehr, was sie glauben darf – und vor allem nicht, was sie selbst empfindet….

 

Lieblingszitat: „Wenn ich wetten dürfte, dann würde ich auf dich setzen.“ (Cinna zu Katniss)

Meine Rezension:

Alljährlich veranstaltet Panem in seiner Hauptstadt Kapitol die Hungerspiele: ein Spiel um Leben und Tod, der Sieger erhält genug Geld und Nahrung für sich und seine Familie, um besser leben zu können. Jeder der zwölf Distrikte muss mit 2 Spielern, die per Losverfahren gewählt werden, an dieser Strafe teilnehmen. Mit jedem Lebensjahr steigt die Anzahl der eigenen Lose automatisch im Lostopf, wenn jemand Hilfe in Form von Nahrung anfragt und seine Tesserasteine eintauscht, landen zusätzliche Lose im Lostopf. Katniss Everdeen und ihr Distrikt sind also deutlich benachteiligt, aufgrund der schlechten Versorgung.

Katniss ist sechzehn und wohnt in Panem’s 12. Distrikt. Sie ist seit dem ihr Vater verunglückte für die Versorgung ihrer Familie zuständig und schlägt sich als Jägerin und Händlerin durch. Peeta Mellark, den Bäcker-Sohn, kennt sie schon ihr ganzes Leben lang und wie der Zufall so will, werden Peeta und Katniss‘ kleine Schwester Prim während der Zeremonie in die grausamen Hungerspiele gewählt.

Um ihre Schwester zu schützen bittet Katniss darum, als Ersatz teilnehmen zu dürfen. Danach beginnt das Training als Vorbereitung auf die Hungerspiele, dabei lernen sich die Spieler flüchtig kennen und werden der Öffentlichkeit präsentiert. Jeder der Spieler kann durch Sponsoren während des Spieles Geschenke in Form von Medikamenten, Nahrung oder ähnlichem erhalten, aber eben nur wenn er sich behauptet gegen die anderen und Fans bekommt.

Peeta nennt Katniss in einem Interview seine Freundin und von da an sind die beiden ein Zuschauermagnet, so etwas hat es in den ganzen Spielen noch nicht gegeben, dass ein Pärchen teilgenommen hat. Denn nur einer kann gewinnen! Katniss hat allerdings in Gale so etwas wie einen Freund, der nun seine Freundin um ihr Leben kämpfend von zu Hause aus auf den Bildschirmen und Leinwänden in Panem beobachten muss.

Diese Geschichte hat mich schon sehr schnell gefesselt, ich wollte unbedingt wissen, was genau während der Hungerspiele passiert und wollte nun den weltweiten Hype um diese Bücher und Filme verstehen. Der Autorin ist da wirklich ein Meisterwerk gelungen, wenn die anderen beiden Teile auch so spannend sind, werde ich wohl auch die nächsten Nächte lesend verbringen. Ganz neu ist die Story natürlich nicht, Turniere in denen nur einer gewinnen kann, in dem er die anderen bekämpft, das habe ich schon öfter mal gelesen oder gesehen. Was ich sehr gelungen fand, war die Erläuterung der verschiedenen Distrikte und ihre Rolle in dem Kastenwesen Panems. Diese riesigen Unterschiede zwischen Arm und Reich, die oberen Distrikte (Karriereros) werden ja auch ihr Leben lang auf die Hungerspiele vorbereitet, die ärmeren Spieler werden ins kalte Wasser geworfen, wenn sie nicht schon vorher jagen mussten, um zu überleben. Die Darsteller fand ich überaus authentisch und konnte besonders Peeta direkt in mein Herz schließen, bei Katniss dauerte es ein bißchen länger, da sie mir anfangs sehr egoistisch vor kam. Dabei verwendet Collins einen lockeren und einem Jugendbuch durch aus passenden Schreibstil, der aus der Ich-Perspektive von Katniss Erlebnissen berichtet.

Viel mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, reist selbst nach Panem und übersteht die Hungerspiele hoffentlich lebend. Viel Glück! 😉

Fazit: Grandioser Auftakt einer Jugendbuch-Trilogie, mit sehr sympathischen Figuren, viel Spannung, Liebe & Action!

4/5 Punkte


One thought on “[Rezension] Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele – Suzanne Collins

  1. Hi Denise,

    eine feine Rezi hast du da geschrieben. Ich merke richtig, wie dir das Buch gefallen hat 🙂 Mich selbst konnten die Tribute nicht in ihren Bann ziehen, auch wenn ich alle 3 Bände in 3 Tagen gelesen habe.

    LG
    Denise

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