[Rezension] Jennifer L. Armentrout – Opal. Schattenglanz

Infos zum Buch: 

Preis: 19,99€

Seitenanzahl: 464 Seiten

Verlag: Carlsen (24. April 2015)

Lux-Reihe:

  1. Obsidian. Schattendunkel
  2. Onyx. Schattenschimmer
  3. Opal. Schattenglanz
  4. Origin. Schattenfunke (ab 18. Dezember 2015 erhältlich)
  5. Opposition. Schattenblitz (voraussichtlich ab 29. April 2016 erhältlich)

Klappentext: Auf den ersten Blick ist alles perfekt: Dawson lebt noch und niemand scheint nach ihm zu suchen. Katy wehrt sich nicht länger gegen ihre Gefühle für Daemon und alles könnte so schön sein – aber es ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Plötzlich ist Blake zurück und mit ihm ein gewagter Plan. Zu Katys großem Erstaunen bittet er sie um Hilfe. Katy weiß nicht, was sie tun soll, denn Blake ist nicht zu trauen, das hat sie schon einmal schmerzlich zu spüren bekommen. Doch für ihre Freunde – und für Daemon – würde sie alles tun. Selbst ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen.


Meine Rezension:

Der dritte Band der Obsidianreihe von Jennifer L. Armentrout schließt nahtlos an das Ende des zweiten Teils an. Der jahrelang verschwundene Zwilling von Daemon, Dawson, ist endlich wieder bei seiner Familie und wird von der Realität überwältigt. Er setzt alles daran, um seine geliebte Beth aus den Fängen des VM zu retten, auch wenn er sich dabei selbst in Gefahr bringt und gerät deswegen zunehmend mit Daemon in Streit. Dabei wird sehr deutlich wie sich Daemon weiterentwickelt hat, vom sturen Bad Boy zum vernünftigen, aufopfernden großen Bruder und auch in seiner Beziehung zu Katy. Auf einmal taucht Blake wieder in der Schule auf und bietet den Lux seine Hilfe bei der Rettung von Beth an, jedoch nicht ohne Hintergedanken, denn sein Freund Chris ist ebenfalls in Gefangenschaft des VM. Blake droht sollten die Lux ihm etwas antun, dann würde das VM von Katys erfolgreicher Mutation erfahren. Gemeinsam bricht die Gruppe nachts bei dem VM ein und erlebt eine böse Überraschung, dort ist alles mit Onyx ausgekleidet. Nur Blake scheint es nichts anzuhaben, da er bei den VM ständig mit Onyx in Kontakt war und somit immun geworden ist gegen seine Wirkung. Die Lux beginnen also an ihrer eigenen Immunität gegen die Wirkung des Onyx zu trainieren, was durchaus schmerzhaft ist und sehr langwierig.

Bei den ersten beiden Bänden war ich recht schnell in der Story drin und konnte mich in die erlebten Situationen hineinversetzen, aber dieses Mal brauchte ich dafür fast bis zu der Hälfte des Buches. Der Funke wollte nicht so recht überspringen und die Story wurde teils unnötig in die Länge gezogen durch Wiederholungen. Der Stil der Autorin ist gewohnt jugendlich und locker leicht zu lesen in diesem Band mit deutlich weniger Fantasyelementen, aber man merkte, dass es nur ein Bindeglied der gesamten Reihe ist ohne richtigen, eigenen Höhepunkt.

Die Protagonisten an sich haben sich alle weiter entwickelt, besonders von Daemon war ich sehr überrascht, wie er jetzt nicht mehr der Rebell der Drillinge, sondern der beherrschte Part in dem Trio, der mittlerweile vernünftiger und fürsorglicher geworden ist als seine Schwester Dee. Und trotzdem hat er seinen gewissen Charme nicht abgelegt. Die sarkastishen dialoge zwischen Katy und Daemon bleiben, seitdem sie in einer Beziehung sind, gänzlich aus, aber die Autorin lässt Daemon trotzdem an manchen Stellen etwas sticheln und bissige Kommentare einwerfen. Insgesamt ist es zwischen den beiden aber noch nicht viel harmonischer, sieht Daemon in fast jedem männlichen Freund von Katy einen Grund zur Eifersucht. Was sicherlich daran liegt, dass sie sich deutlich näher gekommen sind und er nun sehr besitzanspruchend ist.

Wenn er mich küsste, war es, als würde er nach meiner Seele greifen.
Dabei besaß er sie doch bereits, genau wie mein Herz.

Katy wird es zwischendurch zu viel mit dem ganzen extraterrestrischen Zeug und all den Aliens, die derzeit ihr Leben bestimmen und sie wünscht sich nichts sehnlicher als einen Abend auf dem Sofa mit einem guten Buch verbringen zu können und eine Rezension zu schreiben. Alltag. Doch ihr Alltag ist vorbestimmt und sieht ganz anders aus und sie eckt bei Daemon immer wieder an, will sie sich auf keinen Fall aus dem gefährlichen Kampf gegen das VM raushalten.

Erst auf den letzten 100 Seiten wurde das Buch nicht nur interessanter, sondern auch deutlich spannender und ließ den Leser am Ende mit einem fiesen Cliffhanger zurück. Dieser Band hinterlässt ein unbefriedigendes Gefühl, das gewisse Etwas fehlte noch und trotzdem erwarte ich vom vierten Band deutlich mehr, alleine schon aufgrund des Cliffhangers, der viel Action verspricht.

Fazit: Deutlich reifere Charaktere, dafür weniger Action.

3/5 Punkte


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