[Rezension] Magisterium: Der Weg ins Labyrinth – Cassandra Clare & Holly Black

Infos zum Buch: 

Autor:  Cassandra Clare & Holly Black

Preis: 14,99€

Seitenanzahl: 336

Verlag: Bastei Lübbe (one by Lübbe) (14. November 2014)

Reihe: Magisterium

  1. Der Weg ins Labyrinth (The Iron Trial)
  2. (The Copper Gauntlet) voraussichtlich 2015
  3. (The Cosmos Blade) voraussichtlich 2016
  4. (The Golden Boy)
  5. (The Enemy of Death)

 

Klappentext:

Geschlagen mit einem lahmen Bein und einer scharfen Zunge ist der zwölfjährige Callum nicht gerade der beliebteste Junge auf dem Planeten. Doch das ist erst mal sein geringstes Problem. Denn just in diesem Moment befindet er sich auf dem Weg ins Magisterium. Der unterirdischen Schule für Zauberei. Ein dunkler und geheimnisvoller Ort. Dort soll er bei Master Rufus, dem mächtigsten Magier der Schule, in die Lehre gehen. Doch alles was Call über ihn und das Magisterium weiß, lässt ihn befürchten, das erste Schuljahr nicht lebend zu überstehen – Magisterium – die erste gemeinsame Buchreihe der Bestseller-Autorinnen Holly Black und Cassandra Clare.

 

Meine Rezension: Callum will nur eins, durch diese blöde Prüfung durchfallen…

Der 12jährige Callum Hunt ist ein besonderer Junge, nicht nur wegen seines kaputten Beines, das ihn humpeln lässt, sondern auch weil er liebend gerne seine Lehrer in den Wahnsinn treibt. Als Callum dann auch noch von seiner Schule auf eine Magierschule wechseln soll, will er nichts lieber als bei deren Aufnahmeprüfungen zu versagen.

Doch der mächtige Master Rufus wählt in trotz der unterirdisch schlechten Ergebnisse als seinen Schüler aus. Callum versteht die Welt nicht mehr, wollte er doch einfach nur zu Hause bei seinem alleinerziehenden Vater bleiben.

„Du wirst noch darum betteln, nach Hause fahren zu dürfen“
„Moment mal“, sagte Call. „Heißt das, wenn man bettelt, darf man gehen?“

Schon nach kurzer Zeit im Magisterium beginnt Call sich zu fragen, warum sein Vater ihn nicht zu dieser Schule gehen lassen wollte und das Magisterium so sehr hasst. Ihm beginnt der Magieunterricht Spaß zu machen und er merkt, dass er ein Naturtalent zu sein scheint. Außerdem hat er zum allerersten Mal in seinem Leben in Aaron und Tamara Freunde gefunden, die besonders in den gefährlichen Situationen zusammenhalten.

„Warum musst du immer so blöd sein?“, fragte er.
„Weil du es nie bist“, erwiderte Call unerschütterlich. „Ich muss für zwei blöd sein.“

Doch dann treten immer mehr Umgereimtheiten auf und Call merkt, dass er sich von der dunklen Magie angezogen fühlt. Und was hat es mit dem mysteriösen Armband seines Vaters auf sich?

Mit Callum hat das Autorenduo eine sehr ungewöhnliche Hauptfigur geschaffen. Callum ist eben nicht der typische Draufgänger, sein Bein und seine Selbstzweifel schränken ihn anfangs doch sehr ein. Aber das macht ihn unheimlich sympathisch und auf den Mund gefallen ist er auch nicht. Er erinnerte mich viel mehr an Neville als an Harry Potter. Mit der Welt von J.K. Rowling oder den Chroniken der Unterwelt habe ich hier kaum Gemeinsamkeiten gefunden. Call hat das Herz am richtigen Fleck und ist immer für seine Freunde da, auch wenn man es ihm alleine schon körperlich nicht zutraut. Er wird deutlich mutiger zum Ende hin und aufgeben ist für ihn keine Option mehr. Man taucht hier in eine völlig neue magische Welt ein, die alles andere als perfekt ist, eher düster und unberechenbar.

Viele Geheimnisse, noch ungeklärte Ereignisse der Vergangenheit und Wendungen bauen genug Spannung auf um den Leser neugierig zu machen, welche Prüfungen Callum & Co. noch zu meistern haben werden.

Das Buchcover gefällt mir unheimlich gut, durch das Anagramm in der Mitte, den bronzefarben glänzenden Buchschnitt sowie die Farbgestaltung und vielen kleinen liebevollen Details hat es etwas mysteriöses und gleichzeitig magisches an sich, was mich sehr neugierig auf seinen Inhalt machte.

Fazit: Für den Auftakt der fünfteiligen Jugendbuchreihe sehr gelungen, macht Vorfreude auf mehr. Auch als Hörbuch sehr zu empfehlen durch die musikalische Untermalung und die vielen verschiedenen Stimmen von Oliver Rohrbeck!

4 / 5 Punkte


12 thoughts on “[Rezension] Magisterium: Der Weg ins Labyrinth – Cassandra Clare & Holly Black

    • Es hat mir richtig gut gefallen und es ist wirklich kein „Harry Potter Abklatsch“. Und mal ein Protagonist der etwas anderen Sorte, kein typischer Held. Bin gespannt, wie es weitergeht, es ist eben eine deutlich düstere Welt als in Hogwarts.

  1. Hi Denise,

    auch am letzten Tag muss ich einfach nochmal kommentieren. Der Name ist auch einfach zu toll 😀 Nach deiner Rezi und den gewählten Zitaten landet das Buch auf meiner Wunschliste.

    LG
    Denise

  2. Hallo Denise,
    ich bin schon wieder bei dir :). Das Buch habe ich mir gestern via Audible runtergeladen und werde morgen damit starten und bin schon sehr gespannt wie es mir gefallen wird. Das Buchcover und der Schnitt sehen richtig klasse aus! Tolle Rezi von dir.
    Liebe Grüße,
    Uwe

    • Hihi, ich hatte nämlich mein Testabo von Audible für das Buch genutzt als ich gesehen habe, wer es liest 😉

      Bin seit über 20 Jahren Fan der Drei Fragezeichen.

      VG

    • Huhu Nina,
      dein Interview finde ich richtig klasse, habe ich mir gestern Abend noch durchgelesen. Das Glück möchte ich auch gerne mal haben, dass ich CC treffe 😉
      Ohne hier jetzt zu viel zu verraten, aber ich bin sehr gespannt, wie sie es über 5 Bücher lang aufbauen wollen mit der Ausbildung der beiden.

  3. Danke für die Rezension…! Ich war wirklich skeptisch, als ich den Klappentext gelesen hatte, aber morgen werde ich mir mal den Band holen. Das klingt doch alles besser als ich dachte 🙂

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